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Daß sich der Widerwille gegen die Wahrheit in Widersprüche verläuft, ist natürlich; dieser Verlauf kann zuweilen ein unterhaltendes, ja ein komisches Schauspiel seyn; wenn aber die Widersprüche gar zu haltlos, wenn sie mit der Sache gar keine Berührung haben und nur die Strafe für die innere Schwäche und die Trägheit sind, die es vergeblich versucht, sich gegen den Muth und die Tapferkeit zu erklären, dann sind sie langweilig und widerlich: selbst die Sprache, in der sie vorgetragen werden, ist matt, träge, unsicher und ohne allen Reiz: ein „demnach müssen wir annehmen“, ein „es gewinnt hiernach den Anschein, als ob“ ist die einzige Wendung, die solchen Kriegern zu Gebote steht. Herr Gruppe muß aber so sprechen, er muß sich mit bloßen „Annahmen“, mit einem Anschein begnügen, den er nicht einmal prüfen darf, ob er in der Sache begründet ist, da er in der That Nichts weniger kennt als das Buch, über welches er sein Urtheil abgeben will. „Hiernach — nach einer“ Stelle in dem genannten Aufsatze - hiernach, sagt Herr Gruppe p. 54, gewinnt es den Anschein, als ob Bauer sich selbst in dem Falle befände, den er seinen sogenannten Apologeten zur Last legt und ihnen so schwer anrechnet, daß er nämlich noch ganz andere Gedanken im Hintergrunde hat, als er den Worten nach in seinem Buche ausspricht. Herr Gruppe wundert sich, wie ich mir „die Miene geben kann, das Christenthum in seinem wahren Wesen herzustellen und es eigentlich nur gegen die Apologeten zu vertheidigen und zu beschützen.“
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